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Warum beginnt das Marketing für Privatanleger mit dem Retail Public Offering?

Jeffrey Alldis

Öffentliche Privatplatzierungen in ETIs

Warum der Einzelhandelszugang scheitert, bevor die Vermarktung überhaupt begonnen hat

 

Der Vertrieb im Einzelhandel wird oft als eine Herausforderung für das Marketing diskutiert. In der Praxis ist es ein struktureller Zwang.

Viele Anlagestrategien, die eine solide Erfolgsbilanz aufweisen, erreichen die Kleinanleger in Europa nie – nicht, weil keine Anleger zur Verfügung stehen, sondern weil das Produkt ihnen gar nicht erst öffentlich angeboten werden kann.

Das Verständnis dieser Unterscheidung ist der Ausgangspunkt für jede ernsthafte Diskussion über Einzelhandelsmarketing.

Europa ist kein einheitlicher Einzelhandelsmarkt

Das öffentliche Angebot für Privatkunden in Europa ist:

  • Gerichtsspezifische
  • Prospektbasiert
  • Abhängig von der behördlichen Anmeldung (Passporting)

Ein Produkt, das in einem Land für Kleinanleger erhältlich ist, kann im nächsten Land nicht verfügbar sein.

Aus diesem Grund bleiben viele Anlageprodukte auf den Markt beschränkt:

  • Professionelle Investoren
  • Privatplatzierungen
  • Vertrieb nur mit Beratung

Nicht als strategische Entscheidung, sondern als strukturelle Einschränkung.

Ohne einen genehmigten Basisprospekt und ein ordnungsgemäßes Passporting ist der Vertrieb an Kleinanleger von vornherein eingeschränkt. Der Vertrieb endet bei professionellen Anlegern, unabhängig von der Nachfrage oder der Performance.

Wie Kleinanleger Zugang zu Investitionen erhalten

Aus der Sicht des Kleinanlegers wird die Verfügbarkeit durch die Infrastruktur definiert, nicht durch die Erklärung.

Kleinanleger:

  • Investieren Sie über bestehende Banken und Makler
  • Erwarten Sie einen Live-Preis
  • Handel während der Börsenzeiten
  • Verlassen Sie sich auf die Standardabwicklung und -verwahrung

Wenn ein Produkt nicht in ihrem Brokerage-Konto erscheint, existiert es effektiv nicht.

Was das Retail Public Offering in der Praxis ermöglicht

Das öffentliche Angebot für Privatanleger beseitigt mehrere Vertriebsengpässe gleichzeitig. Wenn iMaps ETI im Rahmen eines genehmigten und zugelassenen Basisprospekts emittiert wird, kann dies geschehen:

  • Öffentlich vermarktet an Kleinanleger
  • Verteilt über mehrere europäische Gerichtsbarkeiten
  • Zugriff ohne individuelles Onboarding
  • Gehandelt über bestehende Banken und Makler

iMaps ETIs sind in Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Irland, Italien, Liechtenstein, Luxemburg, Malta, den Niederlanden, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, der Schweiz, der Slowakei, Slowenien, Spanien, der Tschechischen Republik, Ungarn und Zypern zum öffentlichen Angebot für Privatkunden zugelassen.

Warum die Börsennotierung für den Einzelhandel wichtig ist

iMaps ETIs sind an der EUWAX Stuttgart notiert. Die EUWAX ist das größte börsenbasierte Segment für strukturierte Anlageprodukte in Europa und beherbergt rund 1,9 Millionen Instrumente.

Für den Einzelhandelsvertrieb ist dies wichtig, weil:

  • Die Preisgestaltung ist während der Handelszeiten ständig sichtbar
  • Liquidität wird von einem hochwertigen Liquiditätsanbieter bereitgestellt
  • Die Abwicklung erfolgt über Clearstream, mit Verfügbarkeit bei Euroclear und SIX
  • Makler wie Interactive Brokers, Traders Place, Joe Broker, Smartbroker und viele große Banken unterstützen bereits die Marktinfrastruktur

So können Kleinanleger ETIs wie eine Aktie oder einen ETF kaufen – über Plattformen, die sie bereits nutzen.

Liquidität ist ein Handelsmechanismus, kein Versprechen

Liquidität wird oft in abstrakten Begriffen beschrieben. In der Praxis wird sie definiert durch:

  • Täglicher Börsenhandel
  • Notierte Preise während der Marktzeiten
  • Ausführbare Aufträge über Banken und Makler

iMaps ETIs werden an der EUWAX von 09:00 bis 17:30 MEZ gehandelt, wobei die tägliche Liquidität durch die Börsenstruktur unterstützt wird.

Ein öffentliches Angebot für Privatanleger garantiert zwar kein verwaltetes Vermögen – aber es beseitigt strukturelle Grenzen, die der private Vertrieb nicht überwinden kann.

Können ETIs also an Kleinanleger in Europa vermarktet werden?

Ja – wenn sie es sind:

  • Genehmigt für das öffentliche Angebot für Privatkunden
  • Eingetragen bei EUWAX Stuttgart
  • Über bestehende Banken und Makler handelbar
  • Flüssig auf täglicher Basis

Wenn Sie prüfen möchten, ob Ihre Strategie strukturell für einen Börsengang geeignet ist, freuen wir uns auf ein Gespräch mit Ihnen.

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